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Fragen für dein Lesetagebuch: 60 Ideen für jede Phase eines Buchs

Aktualisiert am 12. Oktober 2026 · Vom Storyfeel-Team

Das Schwierigste an einem Lesetagebuch ist die leere Seite nach „Ich hab’s durch“. Diese Fragen sind für genau diesen Moment. Sie sind danach geordnet, wann sie am besten passen: bevor du anfängst, beim Lesen, wenn du fertig bist und Monate später. Du musst nicht viele beantworten. Eine Frage und eine ehrliche Zeile sind schon ein guter Eintrag.

So nutzt du sie

Bevor du anfängst

  1. Warum dieses Buch, und warum jetzt?
  2. Wer oder was hat es dir in die Hand gegeben?
  3. Was soll es in dir auslösen?
  4. Was weißt du schon darüber, und was würdest du lieber nicht wissen?
  5. Was ist gerade in deinem Leben los, während du es aufschlägst?
  6. Gibt es ein Buch, dem es hoffentlich ähnelt?
  7. Was würde dich dazu bringen, es abzubrechen?
  8. Wo und wann wirst du es lesen?

Beim Lesen

  1. Wo bist du gerade, jetzt, beim Lesen?
  2. Bei welchem Satz hast du innegehalten?
  3. Was passiert wohl als Nächstes?
  4. Welcher Figur traust du am wenigsten, und warum?
  5. Was macht das Buch heute mit deiner Stimmung?
  6. Ist es bisher, was du erwartet hast?
  7. Was würdest du die Person, die es geschrieben hat, an dieser Stelle fragen?
  8. Welche Szene würdest du jemandem zeigen, um Lust auf das Buch zu machen?
  9. Welche Frage lässt dich weiterlesen?
  10. Wann hast du mit diesem Buch zuletzt die Zeit vergessen?
  11. Woran erinnert dich dieses Buch?
  12. Wenn du jetzt aufhören würdest, was würde dir fehlen?

Über die Figuren

  1. Welche Figur würdest du um zwei Uhr nachts anrufen?
  2. Wen hast du am Anfang falsch eingeschätzt?
  3. Mit wem wärst du gern befreundet, und wem würdest du lieber nie begegnen?
  4. Welche Figur ähnelt dir am meisten, auch in etwas, das du ungern zugibst?
  5. Was wünschst du der Hauptfigur, das sie sich selbst nicht wünscht?
  6. Welche Beziehung im Buch wirkte am echtesten?
  7. Wer hätte ein besseres Ende verdient?
  8. Welchen Bösewicht oder welche Rivalin hast du am Ende verstanden?

Wenn du fertig bist

  1. Was hat das Ende wirklich mit dir gemacht?
  2. Beschreib in drei Wörtern, wie du dich gerade fühlst.
  3. Was hätte passieren sollen und ist nicht passiert?
  4. Welche Szene kommt dir immer wieder in den Sinn?
  5. Hat es deine Meinung zu etwas geändert?
  6. Wem würdest du dieses Buch schenken, und warum?
  7. Was wirst du in einem Jahr noch davon wissen?
  8. War es gerade das Buch, das du gebraucht hast?
  9. Was liest du als Nächstes, und liegt das an diesem Buch?
  10. Wenn das Buch eine Farbe hätte, welche wäre es?
  11. Was war der beste Moment, den du heute Abend noch einmal lesen würdest?
  12. Was würdest du dir auf Seite eins sagen?

Sätze und Szenen

  1. Welchen Satz würdest du zweimal unterstreichen?
  2. Schreib einen Satz genau ab. Warum gerade diesen?
  3. Welche Szene würdest du gern verfilmt sehen, und welche nie?
  4. Bei welchem Satz hast du laut gelacht?
  5. Welche Stelle hast du zweimal gelesen, weil sie nicht enden sollte?
  6. Gibt es einen Satz, den du gern jemandem sagen würdest?

Über dich

  1. Was war in deinem Leben los, während du es gelesen hast?
  2. Was hat dieses Buch über dich verstanden?
  3. Hat es dich an jemand Bestimmtes denken lassen?
  4. Was hast du über deinen eigenen Geschmack gelernt?
  5. Wann warst du beim Lesen am meisten du selbst?
  6. Hätte es dem Menschen gefallen, der du vor fünf Jahren warst?

Für ein Buch, das du abgebrochen hast

  1. Wo hast du aufgehört, und warum hast du es weggelegt?
  2. Lag es am Buch, oder am Moment?
  3. Gibt es etwas daraus, das du behalten willst?
  4. Würdest du ihm irgendwann noch eine Chance geben?

Monate später, oder beim Wiederlesen

  1. Woran erinnerst du dich noch, ohne nachzusehen?
  2. Was ist ganz verblasst?
  3. Wie hat sich deine Meinung verändert?
  4. Was ist dir beim zweiten Mal aufgefallen, das dir beim ersten Mal entgangen war?

Deine Antworten in Storyfeel

In Storyfeel haben die Fragen einen Ort. Ein Eintrag im Tagebuch unter Gefühle nimmt eine ganze Antwort auf, an dem Tag, an dem du sie geschrieben hast. Wenn du eine Markierung oder ein Zitat speicherst, fragt Dein Gedanke: Was hat dieser Moment in dir ausgelöst?, und du kannst ihm die Farbe dessen geben, was du gefühlt hast. Deine Rezension eines Buchs fragt Wie hat es sich angefühlt? Und Monate später bringt Erinnern unter Spiele deine Markierungen, Zitate und Zusammenfassungen zurück, jeden Tag ein paar.

Für die Routine rund um die Fragen lies, wie du ein Lesetagebuch führst. Oder beginn dein Tagebuch kostenlos: Es ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt, niemand sonst kann deine Antworten lesen, auch wir nicht.